{"id":2959,"date":"2023-09-28T06:41:05","date_gmt":"2023-09-28T06:41:05","guid":{"rendered":"https:\/\/artintelmedia.com\/?p=2959"},"modified":"2023-10-22T13:47:23","modified_gmt":"2023-10-22T13:47:23","slug":"doping-im-freizeitsport-akne-ist-haufig-ein-hinweis-auf-abusus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/artintelmedia.com\/en\/doping-im-freizeitsport-akne-ist-haufig-ein-hinweis-auf-abusus\/","title":{"rendered":"Doping im Freizeitsport: Akne ist h\u00e4ufig ein Hinweis auf Abusus"},"content":{"rendered":"<h1>Doping im Freizeitsport: Akne ist h\u00e4ufig ein Hinweis auf Abusus<\/h1>\n<p>Psychische Folgeerscheinungen geh\u00f6ren zu den am h\u00e4ufigsten auftretenden Problemen bei (ehemaligen) Steroid-Konsumenten [12]. Obwohl Steroide keine psychotropen Substanzen sind und sich deren Gebrauch deutlich von solchen Drogen unterscheidet, erinnern die psychischen Konsequenzen h\u00e4ufig an Entzugserscheinungen. Verschiedene <a href=\"http:\/\/stampjet.com.br\/neue-studie-zeigt-optimale-oxandrolon-dosierung\/\">https:\/\/thijstapijt.nl\/drostanolon-pillen-zyklus-neue-studie-zeigt\/<\/a> Theorien postulieren die unterdr\u00fcckte k\u00f6r\u00adpereigene Testosteron-Produktion sowie neurobiologische Ver\u00e4nderungen als wichtige Einflussfaktoren [13]. Aber auch psychologische Komorbidit\u00e4ten und ein geringes Selbstwertgef\u00fchl, das sich vor allem auf den K\u00f6rperbau und das Aussehen st\u00fctzt, scheinen eine Rolle zu spielen [13].<\/p>\n<ul>\n<li>Aber auch psychologische Komorbidit\u00e4ten und ein geringes Selbstwertgef\u00fchl, das sich vor allem auf den K\u00f6rperbau und das Aussehen st\u00fctzt, scheinen eine Rolle zu spielen [13].<\/li>\n<li>Das Hormon wird im m\u00e4nnlichen K\u00f6rper in den Leydig-Zellen der Hoden und in den Nebennieren aus seinem Ausgangsstoff Cholesterol gebildet.<\/li>\n<li>Wirkstoffe mit antiestrogener Wirkung,Diuretika und andere maskierende Wirkstoffe.<\/li>\n<li>Bei den kaum mehr zu \u00fcberblickenden Inhaltsstoffen kann es zudem zu nicht mehr kalkulierbaren Arzneimittelinteraktionen kommen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>W\u00e4hrend der Begriff des Dopings nur den lizensierten Spitzensport betrifft und der Sportler durch Sperren bestraft wird, gibt es im Breitensport keine Reglementierung, welche den Missbrauch einschr\u00e4nkt. Die Gefahr einer Gesundheitssch\u00e4digung durch unsachgem\u00e4\u00dfen Medikamentenkonsum ist hier das Hauptproblem. Die Anwender informieren sich \u00fcber Nebenwirkungen bei Mitsportlern, in der Literatur und nur zu einem geringen Teil bei \u00c4rzten. Das Internet bietet zudem eine Plattform, wo Ratschl\u00e4ge und Tipps einem gro\u00dfen Kreis zug\u00e4nglich sind.<\/p>\n<h2>Alle Ligen Ergebnisse<\/h2>\n<p>Die Kontraktilit\u00e4t der Myofibrillen und die Qualit\u00e4t der Kollagenfasern ist verschlechtert, was  weiterhin zu einer verringerten Plastizit\u00e4t des Muskels f\u00fchrt [19]. Die leistungssteigernden Eigenschaften der AAS betreffen vornehmlich die Muskelmasse und -st\u00e4rke in Kombination mit einem ad\u00e4quaten Gewichtstraining und proteinreicher Ern\u00e4hrung. Zahlreiche in Tabelle 1 aufgef\u00fchrte Stoffe werden in steigender Dosierung und verschiedenen Kombinationen verwendet.<\/p>\n<h3>Ermittlungsverfahren stark angestiegen<\/h3>\n<p>Neben dieser androgenen Komponente hat das Hormon auch zahlreiche anabole Eigenschaften. Testosteron steigert die  Protein- und Nukleins\u00e4ure-Synthese, f\u00f6rdert den Muskel- und Knochenaufbau, stimuliert die Erythrozytenproduktion und regt die Talgdr\u00fcsen an. Die Verwendung leistungssteigernder Pharmaka ist schon lange nicht mehr auf Eliteathleten begrenzt. Soziokulturelle Standards betonen Muskularit\u00e4t, k\u00f6rperliche Kraft und St\u00e4rke. Der dem griechischen Ideal entlehnte breitschultrige und schmalh\u00fcftige Athlet ist dank androgener anaboler Steroide (AAS) und boomender Fitnesszentren auch f\u00fcr den weniger sportlichen Zeitgenossen kein Wunschbild mehr.<\/p>\n<p>Insbesondere unter Teenagern, Jugendlichen und Studenten erreicht der Anabolikakonsum Gr\u00f6\u00dfenordnungen, die dem der Rauschdrogen nicht nachsteht [1]. Eine k\u00fcrzlich publizierte Studie hat gezeigt, dass unter den 12- bis 17-J\u00e4hrigen AAS die zweith\u00e4ufigste leistungssteigernde Stoffgruppe nach Creatin ist. Etwa 3 bis 12 % der Studenten verwenden diese Verbindungen oder hatten sie mehrmals eingenommen [2]. Eine Fragebogenstudie in kommerziellen Sportstudios ergab, dass 24 % Erfahrungen mit anabolen Steroiden hatten [3]. Der androgenen Wirkung ist es zuzuschreiben, dass eine Reihe von hormonellen Ver\u00e4nderungen bei dauerhafter Einnahme von anabolen Steroiden zu beobachten sind. Beispielsweise kommt es bei Frauen zu einer \u201eVirilisierung\u201c mit Bartwuchs, verst\u00e4rkter K\u00f6rperbehaarung, Stimmver\u00e4nderungen mit heiserer Stimme und Amenorrhoe (ausbleibende Menstruation).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Doping im Freizeitsport: Akne ist h\u00e4ufig ein Hinweis auf Abusus Psychische Folgeerscheinungen geh\u00f6ren zu den am h\u00e4ufigsten auftretenden Problemen bei (ehemaligen) Steroid-Konsumenten [12]. Obwohl Steroide keine psychotropen Substanzen sind und sich deren Gebrauch deutlich von solchen Drogen unterscheidet, erinnern die psychischen Konsequenzen h\u00e4ufig an Entzugserscheinungen. 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